Mai
13
2011
Die private Krankenversicherung lockt potenzielle Neukunden mit hochwertigen Leistungen und einem niedrigen Eintrittsbeitrag. Insbesondere junge Versicherte profitieren von einem Wechsel in die PKV. Allerdings lohnt sich ein Vergleich zwischen den einzelnen Tarifen für jeden Versicherten. Denn anders als in der GKV legen die Versicherer im Bereich der privaten Krankenversicherung selbst den Leistungsrahmen fest.
In der Praxis heißt dies, dass eine Versicherung die Behandlung durch den Chefarzt, das Einbettzimmer im Krankenhaus und einen hundertprozentigen Zahnersatz versichert. Die nächste PKV bietet zwar auch das Einbettzimmer, deckt aber lediglich 80 Prozent der Kosten für den Zahnersatz.
Leistungsvergleich wichtiger als niedriger Beitrag
Das Beispiel zeigt, warum jeder Neukunden zuerst auf die Leistungen achten sollte. In der Vergangenheit hat es schließlich unter anderem auch Kritik wegen der sogenannten Billigtarife der PKV gegeben, die teilweise erhebliche Lücken in den sonst gewohnt hohen privatmedizinischen Leistungen erkennen ließen.
Wer trotzdem in der PKV sparen will, hat zum Beispiel über den Selbstbehalt die Chance, seine monatliche Prämie nach unten zu drücken. Über die Selbstbeteiligung vereinbart der Versicherte eine Summe mit der PKV, bis zu der Behandlungs- und Arzneimittelkosten aus privater Hand bezahlt werden. Achtung: Der Selbstbehalt sollte die individuelle Leistungsfähigkeit nicht überschreiten.
Tipp für alle Tarife mit BRE
Eine BRE (Beitragsrückerstattung) wird seitens der PKV für leistungsfreie Jahre gewährt. Wer als Privatversicherter zum Arzt muss, die BRE aber nicht ausschöpft, kann die Rechnungen aus eigener Tasche zahlen und die Differenz zwischen Behandlungskosten und der Beitragsrückerstattung einstreichen. Unterm Strich lässt sich über eine Beitragsrückerstattung die monatliche Belastung durch die Prämie zur PKV reduzieren. Einige Versicherer verrechnen sogar eingereichte Belege mit der BRE und schütten die Differenz aus.
Feb
10
2011
Abhängig von der persönlichen Lebenssituation, kann der Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung im Vergleich zur Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse für den Versicherungsnehmer eine ganze Reihe von Vorteilen bedeuten: So sind durch den meist im Vergleich zur gesetzlichen KV geringeren Beitrag in vielen Fällen Einsparungen von über 2.000 Euro möglich. Zudem gibt es einen recht gut ausgebauten Wettbewerb und somit “Konkurrenzdruck” zwischen den verschiedenen Versicherern, was für den Versicherungsnehmer nur von Vorteil sein kann, da sich die Versicherungen in ihrem Leistungsniveau zu überbieten, bzw. in ihren Preisen zu unterbieten versuchen. Der wahrscheinlich größte Vorteil der Privatversicherung ist aber die Tatsache, dass man den Leistungsumfang der Krankenversicherung seinen persönlichen Vorstellungen anpassen kann.
Aus diesem Grunde ist es wichtig seine Risiken, Bedürfnisse vor allem aber die persönlichen Ansprüche an eine Krankenversicherung zu kennen und auszuwerten. Danach folgt die Auswahl der richtigen Versicherung. Durch den Konkurrenzkampf unter den Versicherern ist das Angebot vielseitig und sollte ganz genau unter die Lupe genommen werden.
Eine große Hilfe dabei können Internetseiten- und Portale, wie privatekrankenversicherung.com, seien welche die verschiedenen Versicherungen anhand von eingegebenen Daten gegenüberstellen und somit einen grundlegenden Überblick, über die in Frage kommenden Versicherer, verschaffen können.
Ein private Krankenversicherung Vergleich, kann kostenlos, anonym und unverbindlich, online durchgeführt werden und stellt somit die Grundlage für die umfassende Absicherung des persönlichen Risikos und der Wünsche an eine private Krankenversicherung dar. Eine andere Option ist nach wie vor das Gespräch mit einem Berater. Am besten eigen sich Berater welche unabhängig, mehrere Versicherer vergleichen, da die Berater der Versicherungen natürlich daran interessiert sind ihre eigenen Produkte zu verkaufen und man somit von mangelnden Objektivität ausgehen kann.